Ich bin Tom
Praktisch alle nennen mich Tom. Seit 2005 arbeite ich bei einem großen deutschen Versandhandelsunternehmen und entwickle dort seit vielen Jahren Webapplikationen. Parallel zu meiner Arbeit habe ich Medieninformatik studiert. Seit 2009 bin ich Bachelor of Science. Auch meine Bachelorarbeit entstand über eine Software, die ich im Unternehmen selbst entwickelt hatte.
Ebenso lange begleitet mich die Fotografie. Nebenberuflich fotografiere ich vor allem Hochzeiten und Events. Fotiva verbindet deshalb zwei Dinge, mit denen ich mich sehr gut auskenne und die mir wichtig sind: Fotografie und die Entwicklung von Webanwendungen.
Gebaut für unsere eigene Feier
Der Ursprung von Fotiva war der zehnte Hochzeitstag meiner Frau und mir am 27. September 2025. Ich hatte bereits viele Hochzeiten fotografiert. Auf meiner eigenen Feier konnte und wollte ich natürlich nicht zugleich der Fotograf sein. Also entstand die Idee, unsere Gäste stärker einzubeziehen.
Da ich beruflich Webapplikationen entwickle, lag es nahe, die passende Lösung selbst zu bauen. Die erste Version entstand in den ein bis zwei Monaten vor der Feier. Sie war nur für uns gedacht und hatte bereits einen Upload per QR-Code, mehrere Galerien, Platz für Fotos und Videos sowie eine eigene Galerie mit damals noch analogen Fotoaufgaben.
Der Tag, an dem die erste Version zeigen musste, ob sie außerhalb meines Schreibtischs wirklich funktioniert.
Die Gäste haben Fotiva ausprobiert und sehr gut angenommen. So entstanden viele Bilder, die ich selbst wahrscheinlich nie hätte aufnehmen können. Als Gastgeber ist man mit Gesprächen, Organisation und vielen kleinen Dingen beschäftigt. Später konnte ich unseren Tag durch die Bilder der Gäste noch einmal aus ganz anderen Blickwinkeln erleben. Dieser Gedanke ist bis heute ein Kern von Fotiva.
Gästefotos sind eine Ergänzung, kein Ersatz
Professionelle Fotografie hat ihren ganz eigenen Wert. Fotiva soll sie nicht ersetzen. Gäste kennen sich untereinander aber oft viel besser. Dadurch entstehen andere Situationen: spontan, dynamisch, persönlich, manchmal gestellt oder einfach albern. Genau darin steckt viel Persönlichkeit.
Niemand kann gleichzeitig überall sein. Besonders spannend wird es, wenn professionelle Bilder und die Perspektiven der Gäste zusammenkommen.
Das erlebe ich auch bei Veranstaltungen wie dem Sketchnote Barcamp Deutschland e. V. und dem Journaling Barcamp. Bei parallelen Sessions kann ich als Fotograf nicht in jedem Raum sein. Teilnehmer teilen über Fotiva ihre eigenen Aufnahmen und finden später in derselben Plattform auch meine professionellen Fotos.
Erst die Gäste, dann die ersten Kunden
Nach der Feier hatte mich das Ergebnis überzeugt. Unsere Gäste hatten Spaß am Mitmachen und die vielen unterschiedlichen Bilder fühlten sich wie eine echte Belohnung an. Ich wollte Fotiva weiterentwickeln und auch anderen anbieten. Ungefähr im Dezember 2025 ging die Plattform öffentlich online. Viele der heutigen Funktionen kamen erst im Laufe des Jahres 2026 hinzu, Feature für Feature.
Zu Beginn schaltete ich keine Werbung. Die ersten Kunden fanden Fotiva selbst über Suchmaschinen. Als ein vollkommen fremder Mensch die erste Galerie buchte, war das gleichzeitig großartig und ein wenig beängstigend. Plötzlich musste sich Fotiva nicht mehr nur bei uns beweisen.
Heute weiß ich, dass Fotiva funktioniert. Trotzdem freue ich mich noch immer über jede einzelne Bestellung und erzähle meiner Frau davon. Nicht zuerst wegen des Geldes, sondern weil jemand Fotiva für einen wichtigen Anlass ausgewählt hat.
Die erste Version war nicht perfekt
Bei unserer Feier war der Videoupload noch nicht zuverlässig genug. Einige Gäste reichten ihre Videos später nach. Auch der damalige Server war für die Verarbeitung etwas zu schwach. Ich habe beides anschließend grundlegend verbessert und einen deutlich leistungsfähigeren Server angemietet.
Von außen wirkt ein Videoupload simpel. Im Hintergrund ist die Verarbeitung technisch anspruchsvoll. Heute stecken dort und an vielen anderen Stellen zahlreiche Mechanismen, die den stabilen Betrieb absichern. Viele dieser Verbesserungen entstehen, weil ich Fotiva selbst nutze und dabei ziemlich schnell merke, wenn etwas noch nicht so funktioniert, wie ich es haben möchte.
Eigener Code und persönliche Verantwortung
Fotiva ist keine fertig konfigurierte Standardplattform. Die Anwendung basiert auf eigenem Code. Wie viele Entwickler nutze ich inzwischen auch KI als Werkzeug. Generierten Code lese und prüfe ich vollständig. Bei Sicherheit und Stabilität halte ich ein gesundes Misstrauen für eine gute Eigenschaft und übernehme nichts ungeprüft.
Integrationen wie PayPal, Google Drive und Dropbox teste ich besonders gründlich. Gleichzeitig bleibt bei einem externen Dienst immer eine Abhängigkeit, die man ehrlich benennen und verantwortungsvoll handhaben muss.
Einfachheit
Wenn etwas nicht so funktioniert, wie ein Nutzer es intuitiv erwartet, möchte ich es verbessern.
Zuverlässigkeit
In den stabilen Betrieb fließt viel Arbeit, auch wenn man sie von außen nicht sieht.
Persönlicher Support
Im Support antwortet der Entwickler selbst. Meist gelingt mir das innerhalb weniger Stunden.
Eure Erinnerungen sind kein Geschäftsmodell
Wer Fotiva private Hochzeitsfotos oder Aufnahmen eines Events anvertraut, soll wissen, was damit geschieht. Werbung innerhalb von Fotiva, Nutzertracking, der Verkauf von Daten und unnötige Cookies kommen für mich nicht infrage. Fotiva nutzt nur Cookies, die für die technische Funktion notwendig sind.
Daten werden nicht weitergegeben, außer wenn es für eine ausdrücklich genutzte Funktion technisch erforderlich ist, etwa für eine Zahlung mit PayPal. Ich habe kein Interesse daran, mit Nutzerdaten zusätzlich Geld zu verdienen. Diese Haltung ist für mich keine Kampagne, sondern eine feste Grenze.
Ich nutze Fotiva selbst
Nach einer Hochzeit möchte ich dem Brautpaar seine Bilder zeitgemäß übergeben. Statt USB-Sticks oder CDs richte ich in Fotiva eine persönliche Galerie mit Teaserbild, eigenem Text, Fotos und Videos ein. Das Brautpaar erhält einfach einen Link.
Dass ich mein eigenes Produkt regelmäßig nutze, verändert die Entwicklung. Kleine Umwege oder unklare Abläufe fallen mir selbst auf. Rückmeldungen anderer nehme ich genauso ernst. Mein Ziel ist eine Lösung, die einfach funktioniert und einen guten Ort für Erinnerungen schafft.
Aus Gedanken etwas bauen, das funktioniert
Ich löse gern Probleme und übersetze Ideen gern in Code. Eine neue Funktion kann mich sofort packen, ganz gleich ob es um Fotoaufgaben, das digitale Gästebuch, Videoverarbeitung, Datenschutz, UX oder Design geht. Wenn sich etwas noch nicht so einfach und logisch anfühlt, wie es sollte, lässt es mich nicht los.
Deshalb wird sich Fotiva weiter verändern. Nicht, weil ständig alles anders werden muss, sondern weil es besser funktionieren soll. Auf der Website gibt es auch deshalb vergleichsweise wenige Screenshots. Ein Screenshot ist schnell veraltet. Am besten probierst du Fotiva selbst aus.
Ich möchte, dass sich das Projekt wirtschaftlich trägt. Mein Hauptantrieb ist aber nicht, möglichst viel damit zu verdienen. Ich möchte langfristig ein Produkt bauen, hinter dem ich persönlich stehen kann. Dazu passen faire Einmalpreise ohne Abonnement. Wenn neue Funktionen sinnvoll sind, stehen sie grundsätzlich auch bestehenden Kunden zur Verfügung.
Warum Fotiva?
Der Name Fotiva verbindet Fotografie mit Viva, dem Lebendigen. Fotografie bedeutet wörtlich „Zeichnen mit Licht“. Für mich passte beides perfekt zusammen: Bilder halten Augenblicke fest und lassen uns besondere Momente später noch einmal erleben.

